Choreography and Performance
Independent Creations
2002 "Remains", uraufgeführt im April 2002 in den Sophiensælen,
2003 "Jerusalem Syndrom", UA 25.07.2003, Berlin, Sophiensæle,
2004 "Creatures of Habit", UA 15.07.2004, Berlin, Sophiensæle,
2004 "Eine amerikansiche Nacht", UA 4.12.2004 Freiekammerspiele Magdeburg
2005 "Gute Laune Löffeln", UA 24.11.2005 Berlin, Theater unterm Dach
2005 "27 Points", Zusammenarbeit mit Jochen Roller, Angela Schubot, Jess Curtis, Ingo Reulecke (Idee: Helge Musial)
2006 "Jerusalem Syndrome Revisited", UA 1.6.2006 California, USA
2008  Guest performance of Yes Yes to Moscow in the San Francisco International Arts Festival
2008 "Foreign Bodies" University of California at Santa Cruz, USA
2008  Guest Lecturer at University of California at Santa Cruz
2009 "Sommernachtstraum", Freilichtspiele Schwaebisch Hall
2009 "After Hamlet" University of California at Santa Cruz, USA
2009 Choreography "Cabaret" Osnabrueck
2010 "Lovesick" mit Komponist Moritz Gagern, Neukoellner Oper / Open Op Festival (*nominiert fuer Urauffuehrung des Jahres in OpernWelt)
2010 "Kurs:Liebe", mit Komponist Moritz Gagern, Freilichtspiele Schwaebisch Hall
2010 Choreography "ich dich auch" in Saarbruecken
2011 "Fear in Search of a Reason" (developed with Dr. Giovanni Frazzetto) for the Institute of Cultural Inquiry Berlin
2011 Raum Choreography fuer Chorwerkstatt Dresden in Hellerau (Hans Joachim Hespos mit Dresdner Kammerchor & Oreya Chor/ Ukraine
2011 "Ferne Naehe" Oper von Daniel Smutny, Hellerau Oktober
2010-2011 Unterricht "viewpoints" (an verschiedenen orten zB bei "Der Master-Campus-Theater- CH" (eine Kooperation der vier Schweizer Theaterhochschulen in Bern, Lausanne, Verscio und Zürich),  Berlin's ISFF, Bilbao


With Mark Jackson
2007 "Yes Yes to Moscow", UA 11.10.2007 Deutsches Theater BOX und BAR, Berlin

With Rachael Lincoln
2003 "Ich dich auch", UA 02.01.2003, Berlin, Sophiensælen, 12. Tanztage

With the "wee dance company"

1999 "Blocked", UA 03.09., Berlin, Pfefferberg, 9. Tanztage
1999 "Let's Sleep On It", UA 03.09., Berlin, Pfefferberg, 9. Tanztage
1999 "Old Hat", UA 04.11., Dresden, Projekttheater
2000 "Äug", UA 04.08., Berlin, Sophiensæle
2001 "plan b", UA 04.07., Dresden, Derevo Laboratorium
2002 "The Butterfly Defect", UA 25.07., Berlin, Sophiensæle (Dramaturgy, Dance)
2007 "nebenan", UA 5. September, Kusthaus Tacheles, Berlin





Yes Yes to Moscow (2007) Fotos

Directed by Sommer Ulrickson and Mark Jackson
With: Mark Jackson, Tilla Kratochwil, Beth Wilmurt and Sommer Ulrickson
Stage design: Alexander Polzin
Costumes:
Music:
Dauer: 60 min

„Yes, yes to Moscow" ist eine Zusammenarbeit von US-amerikanischen und deutschen Künstlern die ausgeht von Anton Tschechow's Klassiker ‚Drei Schwestern'. Wir möchten die Vorlage benutzen um über aktuelle Erscheinungsformen von kulturell bedingten Sehnsüchten, Vorurteilen und Erwartungen nachzudenken. Dabei möchte das Team das Sprechtheaterstück besonders physisch bearbeiten und so eine choreographierte Variante von ‚Drei Schwestern' entwickeln in welcher die Titelheldinnen mit ihrem Sehnsuchtsort Moskau konfrontiert werden. Anders als im Original geht in unserer Version die Utopie in Erfüllung – die Sehnsucht wird Wirklichkeit. Die Schwestern kommen nach Moskau und verlieren somit den Adressaten ihrer melancholischen Wunschvorstellung. Geschockt, gelähmt und verwirrt sind sie nicht ohne weiteres in der Lage sich von ihren gepflegten Trugbildern zu befreien und den unerwarteten Realitätseinbruch zu verarbeiten. In dieser Situation befinden sich die drei Frauen bei uns auf der Bühne in einem weißen Beobachtungsraum. Ein Mann offeriert ihnen Textfragmente ihres alten Stückes, Musik und herausfordernde Auftritte verschieder männlicher Bezugspersonen ihres früheren Lebens weit ab von Moskau. Wie Tschechow's Stück beschäftigt sich „Yes, Yes to Moscow" mit der Sehnsucht nach einer besseren Existenz die in allen Kulturen zu finden ist. Häufig spielen diese Wünsche mit der Annahme das dass Grass grüner ist auf der anderen Seite der Mauer, der Strasse, der Grenze, des Kontinents. Unsere Fragen werden wir politisch und persönlich stellen. Warum romantisieren Menschen oder Kulturen einander? Welche Mechanismen wirken das wir mögliche bzw. notwendige Potentiale eher anderen zutrauen? Wann schlägt die produktive Veränderungskraft einer sehnsüchtigen Position in die lähmende Zurückgezogenheit einer realitätsfliehenden Bequemlichkeit?


27 Points (2005)

Zusammenarbeit mit Jochen Roller, Angela Schubot, Ingo Reulecke, Jess Curtis (Idee: Helge Musial)

"...Erst der überraschende Auftritt von Sommer Ulrickson, die bis dahin in der ersten Reihe saß, entschädigt für die anfängliche Geduldsprobe. Auf ironisch-witzige Weise wird die Selbstdarstellung konterkariert und die Schwere des ersten Teils aufgehoben. "27 Points of View" ist ab da eine Arbeit, die jeglichen Narzissmus entbehrt..."


Gute Laune Löffeln (2005)

Inszenierung: Sommer Ulrickson
Schauspieler: Andre Kudella, Anja Panse, Nicola Schößler, Tobias Voigt, Saskia von Winterfeld
Ausstattung: Suna Elbasi
Autor: Jochen Schmidt


Eine amerikanische Nacht (2004)

Inszenierung/Choreographie: Sommer Ulrickson
Schauspieler: Melanie Straub, Jon Kaare Koppe, Meike Finck, Johannes Geißer, Christian Bo Salle, Dominique Ross-Blaszyk, Annett Sawallisch
Bühne: Alexander Polzin
Musik: Hannes Strobl
Dauer: 70 min


Creatures of Habit (2004)Fotos

Choreographie: Sommer Ulrickson & Ensemble
Tanz/Schauspiel: Florian Bilbao, Ricardo de Paula,Felix Marchand,
Caroline Picard, Anna Luise Recke,
Bühne: Alexander Polzin, Andreas Greiner
Kostüme: Katrin Busching
Musik: Moritz von Gagern
Dauer: 60 min

Produktion: Sommer Ulrickson in Koproduktion mit Sophiensaele,
Produktionsbüro TANZTAGE BERLIN und Tanzbühne Dresden.
Mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds.

Ein menschliches Spiel von Jägern und Gejagten: Fünf Individuen insektengleich auf der Spur nach der perfekten Überlebensstrategie, der klügsten Tarnung, der besten Verteidigung, des überraschendsten Angriffs.
Gewohnheitstiere in Situationen der Entscheidung gestellt, jonglieren mit den körperlichen Reflexen und Reaktionen des Zögerns, des Zweifelns, der Gier, der Lust, der Heimlichkeit, der Angst, der Brutalität, der Unsicherheit.

Längst haben wir geübt, uns mit einem undurchdringlichen Körperpanzer zu umgeben!
Längst wissen wir, dass Angriff die beste Verteidigung ist!
Wann werden wir die Skrupellosigkeit besitzen, den Gefährten zu vernichten, wenn er nicht mehr nützlich ist?
Werden wir uns perfekt tarnen können, um zu überleben ohne aufzufallen?

Wir wollen gemocht werden und zugleich Stärke zeigen. Wir wollen so stark sein, dass uns alles egal sein kann, aber wir selbst möchten nie allen egal sein.


Jerusalem Syndrom (2003)Fotos

Choreographie: Sommer Ulrickson & Ensemble
Tanz/Schauspiel: Florian Bilbao, Anna Luise Recke, Jörg Schiebe,
Yael Schnell, Zufit Simon, Marko E. Weigert
Musik: Moritz von Gagern
Video: Christopher Kondek
Dauer: 80 min

Produktion: Sommer Ulrickson, Sophiensæle und TANZTAGE BERLIN
mit den Freien Kammerspielen Magdeburg
Mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds, der Schering-Stiftung,
des Fonds Darstellende Künste, des Museums Kesselhaus Herzberg und Geier Tronic

In Israel existiert ein Phänomen bekannt als "Jerusalem Syndrom". Es ist eine körperliche und geistige Verfassung, die bestimmte Besucher in der Stadt heimsucht. Die Patienten identifizieren sich mit- oder glauben biblische Figuren zu sein. Bestimmte Orte scheinen sich dazu zu eigenen, bei manchen Menschen verborgene Schichten freizulegen. Wir nehmen dieses Syndrom als Anlass ein Stück über körperliche und geistige Extremzustände in unserer Gesellschaft in Verbindung mit Glauben, Inbrunst und Spiritualität zu machen.


Ich dich auch (2003)Fotos

Choreographie/Tanz: Sommer Ulrickson, Rachael Lincoln
Dauer: 30 min

In Koproduktion mit TANZTAGE BERLIN. Unterstützt vom Mime Centrum Berlin

Was passiert wenn eine Frau der Freundin ihres Freundes begegnet. In diesem Tanztheaterstück "ich dich auch" werden die beiden Darsteller vier unterschiedliche Varianten einander zu begegnen aufzeigen. Das Szenario bietet uns die Gelegenheit einer Annäherung an die verschiedenen Erscheinungsformen von Eifersucht. Verspüren die beiden Frauen durch ihrer Erfahrungen mit demselben Mann von vornherein eine körperliche Nähe? Verhindern Angst, Wut und Verletzung diese Nähe so dass sie durch Nervosität und kühle Distanz ersetzt wird? Wird die Skepsis des ersten Moments überwunden und in welcher Haltungen mündet sie? Wie balancieren die beiden Frauen zwischen Neugierigen und Stolzen Gefühlen?